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By Dirk Niefanger

Barockliteratur im Spiegel der Kulturwissenschaften. Der Autor behandelt die wichtigsten Werke z. B. von Gryphius, Lohenstein, Bidermann und Weise, widmet sich zentralen Einzeltexten der Epoche und stellt auch weniger bekannte Textsorten wie Musikdrama oder historische Sonderformen sowie den höfisch-historischen Roman vor. Für die three. Auflage wurden Passagen zur Grimmelshausenforschung, zu Historiographie und Autobiographie sowie zum Thema Literatur und Wissen ergänzt.

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Die Entzauberung der Energiewende: Politik- und Diskurswandel unter schwarz-gelben Argumentationsmustern

Die Studie analysiert die Diskursführung der schwarz-gelben Bundesregierung im Kontext der Energiewende zwischen 2009 und 2013. Sie kommt zu dem Schluss, dass insgesamt eine entschlossene Transformation des Energiesystems auch argumentativ nur halbherzig in Angriff genommen wurde. Die propagierte Verbindung von Klimaschutzanstrengungen mit den Vorteilen eines nachhaltigen Wachstums eröffnete zwar Handlungsspielräume.

Handbuch der Kulturwissenschaften: Band 2: Paradigmen und Disziplinen

Als Instanzen der Beschreibung moderner Gesellschaften gewinnen die Kulturwissenschaften immer mehr an Bedeutung. Rund a hundred Autoren aus diversen Fachgebieten haben in diesem Handbuch ihre Forschungen zu den Methoden und Themen der Kulturwissenschaft zusammengetragen. Sie stellen damit die junge Disziplin auf ein theoretisches Fundament und geben einen Ausblick auf künftige Entwicklungen.

Formoptimierung elastischer Bauteile mit gewichteten B-Splines

Florian Martin verbindet verschiedene Verfahren mit einer auf gewichteten B-Splines basierenden Finite-Elemente-Methode, um die optimale shape eines elastischen Bauteils unter Krafteinwirkung zu ermitteln. Durch den Wegfall der Vernetzung und die hohe Genauigkeit und Glattheit der B-Splines werden bei der version des Gebietsrandes während der Optimierung big Geschwindigkeitsvorteile erzielt.

Rechtsextremismus und Geschlecht: Politische Selbstverortung weiblicher Auszubildender

Die Arbeit geht anhand von Interviews mit weiblichen Auszubildenden der Frage nach ihrer politischen Selbstverortung einerseits in Hinblick auf Migration und Migrationspolitik, andererseits in Hinblick auf den organisierten Rechtsextremismus und rechtsextreme Jugendcliquen in ihrem sozialen Umfeld nach.

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Das Luxushandwerk – die Herstellung von Schmuck, Möbeln oder Porzellan – konzentrierte sich auf die Groß- und Residenzstädte. In eher ertragsschwachen Gegenden setzte sich ein Gewerbe durch, dass nach dem Verlagssystem organisiert war. Das schon im Mittelalter praktizierte System nutzt die vorhandenen billigen Arbeitskräfte auf dem Land, die auf einen Nebenerwerb angewiesen waren. Frauen, Männer und Kinder konnten problemlos in das Arbeitssystem mit einbezogen werden. Diese konnten ihre Produktion in der Regel zu Hause verrichten und überließen dem Verleger die logistische Organisation der Arbeit.

Das Leben der mittleren städtischen Bevölkerung bietet ein uneinheitliches Bild. Zu unterscheiden sind Einwohner mit Bürgerrechten und Stadtbewohner ohne weiterreichende Rechte (zu denen etwa Schauspieltruppen, die Dienerschaft oder Juden gehören konnten). Waren die Städte anfangs aus der Assoziation rechtlich gleichgestellter Bürger entstanden, so entwickelten sich im 17. Jahrhundert zunehmend politische Eliten (›Patrizier‹), die die Geschicke der Städte bestimmten; sie wurden also mehr und mehr oligarchisch regiert.

Als Reichsorgan institutionalisierte sich der Reichstag (ab 1663) in Regensburg, der die Reichsgesetze in gütlicher Einigung (später sogar nach dem Mehrheitsprinzip) verabschiedete. In Speyer (später in Wetzlar) war das Reichskammergericht ansässig, das die das Reich betreffenden Gerichtsfälle verhandelte (etwa Landfriedensbruch). Als dritte Institution gab es die Reichskreise, die für die regionale Landesverteidigung zuständig waren sowie die Aufsicht bei Wirtschafts-, Steuer-, Münz- und PoliceyFragen übernehmen konnten.

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